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Biologische Medizin

- dem Leben verpflichtet

Die Bedeutung des Namens "Biologische Medizin" leitet sich aus dem griechischen Wort "bios" ab, was Leben bedeutet. Der Begriff "Medizin" unterscheidet sich von dem Wort "Heilkunde" vor allem darin, dass Medizin Messbarkeit und Wissenschaftlichkeit ausdrückt. Im Gegensatz dazu klingt in dem Wort Naturheilkunde eine Betonung im Sinne von Pragmatik und Erfahrungsorientierung durch. Entsprechend der Namensgebung setzt sich die Biologische Medizin für die Erhaltung und Förderung des Lebens auf allen Ebenen ein, und umschließt auf diese Weise definitionsgemäß:

  • natürliche als auch apparative Verfahren,
  • sanfte als auch eingreifende Therapien,
  • präventive (vorbeugende) als auch kurative (heilende) Methoden.

Zugleich ist die Biologische Medizin ebenso wie die integrative Medizin wissenschaftlich orientiert im Sinne einer Überprüfbarkeit und Wiederholbarkeit der angewandten Heilmaßnahmen.

Integrative Medizin

Die meisten Naturheil- und alternativen Verfahren werden synonym mit Komplementärmedizin und Biologischer Medizin verwendet. Gemeinsam haben alle genannten Verfahren einen so genannten ganzheitlichen Ansatz, das heißt sie versuchen, die gestörte Harmonie des gesamten Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wobei sie den Anspruch haben, nicht nur den Körper zu behandeln, sondern Geist und Seele einzubeziehen.

Während die Biologische Medizin mit dem wissenschaftlichen Weltbild in Einklang steht, basieren übrige meist auf eigenen Lehrgebäuden. Komplementärmedizin versteht sich als Ergänzung zur Schulmedizin, im Gegensatz zur Alternativmedizin, die eher als Konkurrenz im Sinne einer Alternative zur Schulmedizin auftritt.

Der Begriff der "Integrativen Medizin" ("integrative medicine") wurde in den USA geprägt. Er beschreibt ein fachübergreifendes Medizinverständnis, welches den Menschen in seiner individuellen Komplexität aus Geist, Seele und Körper in den Mittelpunkt des diagnostischen und therapeutischen Bemühens stellt. "Integrative Medizin" zeichnet sich aus durch eine unvoreingenommene, jedoch wissenschaftlich orientierte Einstellung gegenüber allen ethisch vertretbaren Heilverfahren – ganz gleich, ob es sich hierbei um Verfahren der Schulmedizin oder um naturheilkundliche Verfahren handelt.

"Integrative Medizin" ist mittlerweile ein Fachbereich an nahezu allen renommierten Universitäten der USA (z.B. Harvard Medical School, Boston; Duke University, Durham; Mayo Clinic, Rochester u.v.a.m.). In Deutschland ist die Deutsche Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin (DKNP) eine der ersten universitäts nahen Kliniken,welche die "Integrative Medizin" sowohl in der Vorbeugung als auch in der Behandlung chronischer Krankheiten wissenschaftlich vertritt und in die Praxis umsetzt.

Die Ebenen

Da der lebendige Mensch nicht nur eine "Chemiefabrik" ist, sondern als bewusstes, denkendes "Geschöpf" lebt, ist es wichtig zu wissen, in welchem Bereich "ganzheitliche" Therapien eingreifen. Bei einer Betrachtung des Zusammenwirkens von Körper, Seele und Geist ist zu beachten, dass immer die übrigen Ebenen mit beeinflusst werden. Einer allgemeinen Gesetzmäßigkeit folgend kann gesagt werden, dass jene Therapien, die zu einer tief greifenden Veränderung des Menschen in seiner Wahrnehmung und seinem Denksinn beitragen, zwar langsamer Ergebnisse hervorbringen und eine aktive Mitarbeit des Patienten erfordern. Die Wirksamkeit dieser Heilung ist jedoch viel umfassender, tief greifender und ist durch einen lang anhaltenden und stabilen Heilungserfolg gekennzeichnet.

Die folgenden Zusammenstellungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr sollen hilfreiche Informationen für Patienten bereitgestellt werden, die noch zu wenig bekannt und im medizinischen Gesundheits-Sytem nicht oder zu wenig etabliert (eingeführt) sind.

Ziel des Internetportals ist es, Informationen über Heilverfahren zur Verfügung zu stellen, damit Patienten geholfen werden kann, die durch herkömmliche Therapieverfahren unzureichend Besserung erfuhren. Die Herausforderungen unserer modernen Zeit erfordern einen Umdenkprozess innerhalb des medizinischen Gesundheitssystems, weil immer neue Erkrankungsbolder mit entspechenden Diagnosebezeichnungen auftreten, wie zum Beispiel Restless-Legs-Syndrom, Fibromyalgie, Chronic fatigue syndrome (CFS), Burnout, Slow-Virus-Erkrankungen.