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Wann Vitamine und Mineralstoffe Sinn machen

Zu Beginn meiner ärztlichen Tätigkeit vertrat ich den Standpunkt, dass die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln allgemein keinen großen Nutzen bringt und der menchliche Organismus darüber hinaus über Jahrtausende die Fähigkeit bewiesen hat, die zugeführte Nahrung selbst aufzuschlüsseln und zwischenzuspeichern.

Patienten mit chronischen Beschwerden, die meine Hilfe suchten, nachdem schulmedizinisch bereits alle Register bereits gezogen wurden, fragten mich immer wieder nach zusätzlichen Therapiemöglichkeiten. Auf der Suche nach bisher ungenutzten therapeutischen Wegen, ließ ich gelegentlich Blutanalysen auf Vitamine und Spurenelemente durchführen. Die wiederholten labordiagnostisch festgestellten Vitalstoffmängel, zwangen mich dazu, neu über über den Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungen nachzudenken.

Vitalstoffe sind erforderlich, wenn ein Mangel besteht

Heute kann ich mit Gewissheit sagen, dass Patienten mit chronischen Erkrankungen oder hoher Stressbelastung von Vitalstoffpräparaten gesundheitlich großen Nutzen haben, ebenso Menschen die häufig mit Abgeschlagenheit oder Müdigkeit kämpfen. Angesichts der "modernen" industriellen Nahrungsgewinnung unserer westlichen Industrieländer bei gleichzeitig hoher Umweltbelastung, stehen den Menschen heute deutlich weniger Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Glykonähstoffe und Bitterstoffe für die Erhaltung der Reparatufähigkeit des Organismus zur Verfügung.

Insgesamt sind mit der täglichen Nahrung fünf Portionen, das heißt fünf handvoll Gemüse und Obst empfehlenswert, dazu ausreichend hochwertige Eiweiße und Öle. Aus meiner Beobachtung kann ich feststellen, dass sich bei vielen Patienten gesundheitliche Beschwerden alleine dadurch gebessert haben, dass sie die Menge der Kohlenhydrate von 60% auf ca. 30% reduziert haben. Nicht selten reicht eine Nahrungsumstellung alleine nicht aus, um chronisch festgefahrene Stoffwechselstörungen zu behandeln. Es gilt zu bedenken, dass entzündungsbedingt der tägliche Bedarf nicht nur erhöht ist, sondern dass die effektive Aufnahme im Magendarmtrakt und auch enzymatische Umwandlungsprozesse gestört sind, wodurch die aufgenommenen Nährstoffe nicht so verwertet werden wie es bei einem gesunden Organismus der Fall ist.

Obst- und Gemüsepräparate als Basisversorgung

Wer es nicht schafft, die täglichen fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, dem kann ich empfehlen, Vitalstoffe möglichst in natürlicher Form zu ergänzen. In Testberichten haben künstlich hergestellte Multivitaminpräparate regelmäßig nicht zufriedenstellende Ergebnisse gebracht im Gegensatz zu Obst- und Gemüsekonzetraten, die direkt aus Pflanzen gewonnen wurden. Es gibt verschidene Hersteller, die für den kompletten Tagesbedarf zwei bis drei Kilo Obst und Gemüse konzentrieren. In zahlreichen Tests hat meines Wissens  xxx besonders gute Ergebnisse gebracht.

Vitamin B Komplex als Zusatzversorgung bei hoher nervlicher Leistungsanforderung
Coenzym Q 10 bei Müdigkeit
Vitamin D bei über 95% der Bevölkerung empfehlenswert
MSM bei Gelenk- und Muskelbeschwerden

Meinen Patienten empfehle ich, zu prüfen, ob sich mit der Einnahme solcher Zusatzpräparate auch der gewünschte Nutzen einstellt. Ein sehr gut geeignetes "Prüfinstrument" ist die Beurteilung des Aktivitätslevels, das heißt das Maß der täglichen Vitalität unter Belastungsbedingungen. Nach ein bis zwei Wochen sind hier positive Veränderungen zu beobachten, während andere Symptome wie zum Beispiel die Besserung eines Haarausfalls länger als drei Monate auf sich warten lassen können. Sind die Veränderungen nicht klar zuzuordnen und es sollen Störeinflüsse durch Begelittherapien oder Zufall ausgeschlossen werden, empfehle ich eine erneute Nährstoffsubstitution nach mehrwöchiger Pause. Treten die Veränderungen im zeitlichen Zusammenhang erneut auf, können auf diese Weise Störeinflüsse ausgeschaltet werden.

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