Fragebögen

Richtige Ernährung schützt besser vor Reinfarkt oder Schlaganfall als Medikamente

Zu dieser Schlußfolgerung kommen Wissenschaftler der McMaster Universität in Hamilton/Ontario, veröffentlicht in der Zeitschrift Circulation (2012; 126: 2705-2712).

In der ONTARGET- und in der TRANSCEND-Studie hatte der Hersteller Boehringer Ingelheim seinerzeit den Stellenwert von Telmisartan in der Sekundärprophylaxe bei manifester kardiovaskulärer Erkrankung untersuchen lassen. Da nur eine geringe Auswirkung zu erwarten war, nahmen 31.546 Erwachsene aus 40 Ländern an den beiden Studien teil. Wesentlich erfolgreicher als das Medikament war, die gesunde Ernährung der Teilnehmer. Diese wurde zwar nicht wie die Medikamente einer randomisierten Prüfung unterzogen. Dies ist bei einer Ernährung auch schwerlich möglich: Niemand lässt sich gerne vorschreiben, was er essen soll, und ein doppelblindes Design ist kaum vorstellbar.

Doch die Ernährungsforscherin Mahshid Dehghan von der McMaster Universität hat zu Beginn der Studie Fragebögen von den Teilnehmern ausfüllen lassen. Sie konnte dabei auf die Erfahrungen der INTERHEART-Studie zurückgreifen, die seinerzeit zu dem Ergebnis gekommen war: 90 Prozent aller Herzinfarkte sind auf modifizierbare Risikofaktoren zurückzuführen, unter anderem auch auf eine ungesunde Ernährung.

Dies ließ hoffen, dass sich während der Nachbeobachtungszeit von 56 Monaten in den beiden Studien ein Einfluss der Ernährung nachweisen lässt. Um diesen nachzuweisen, teilte Dehghan die Studienteilnehmer nach der Qualität der Ernährung in fünf Gruppen (Quintile) ein. In der Bewertung orientierte sie sich an den Alternative Healthy Eating Index, den Forscher der Harvard Universität in Boston entwickelt haben. Er fordert eine hohe Zufuhr von Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Proteinen aus Fisch, Geflügel, Bohnen und Nüssen und die Meidung von „rotem" Fleisch.

Im Quintil mit der gesündesten Ernährung kam es signifikant seltener zu weiteren kardiovaskulären Ereignissen als im Quintil mit der ungesündesten Ernährung: Die Zahl der kardiovaskulären Todesfälle wurde im 1. Quintil um 35%, im 5. nur um 11%, die der neuen Herzanfälle um 14% (1%) gesenkt. Herzinsuffizienz war zu 28% (8%) weniger, Schlaganfälle zu 19% (4%) weniger beschrieben worden.

Zum Glück wurde diese Studie noch vor dem Treffen des "CODEX ALIMENTARIUS" veröffentlicht. In Zukunft sollen demnach solche Aussagen verboten werden!

Die Aussage: „Nahrungsmittel können vor Krankheiten schützen" soll verboten werden!

Das ist eine der bedeutendsten Aussagen des letzten Treffens der Mitglieder des „CODEX ALIMENTARIUS" in Bad Soden/Taunus vom 3.-7. Dezember 2012 bei ihrem internationalen alljährlichen Treffen. Selbst bei Krankheiten, die eindeutig auf „Diätfehler" zurückgeführt werden können, soll diese Aussage nicht mehr erlaubt werden!

Das passt sehr gut zu der Leitlinie der DGE und der Diabetologen, die besagen, dass der Diabetiker alles essen darf, worauf er Lust hat. So werden wir immer sicherer dahin geführt, dass eine Krankheit oder eine Störung nur noch durch Medikamente behandelt werden kann und darf!

Gott sei Dank haben die USA und Botswana Einspruch eingelegt. Die Gesundheitsbehörden in Botswana haben festgestellt, dass Menschen, die mehr jodhaltige Lebensmittel zu sich nehmen weniger anfällig sind für die Ausbildung eines Kropfes. Hier muss noch Überzeugungsarbeit geleistet werden, dass das Jod in eine Tablette verpackt, besser wirkt als das Jod im Fisch oder im Meersalz.

Es ist schade, daß dieser wichtige Beschluss nirgends publiziert wird und auch unsere Ernährungsmediziner und Ökotrophologen sich nicht erheben, um gegen solche Empfehlungen vorzugehen. Sollte dieser Vorschlag wirklich umgesetzt werden, werden diese Berufsgruppen alle arbeitslos, da sie weder präventiv noch therapeutisch irgendwelche Vorteile einer gesunden Ernährung propagieren dürfen.

Hier noch 2 Links zum Thema für Leute, die sich etwas intensiver damit beschäftigen wollen:

http://codex-alimentarius-de.blogspot.de/

http://www.anh-usa.org/codex-committee/

Hier noch 2 ernsthaftere Links: http://www.youtube.com/watch?v=waadYeH7-HE

Das Original: http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=xtZYeFy2HoI

Ansonsten wird es im alten Jahr nichts Wissenswertes von Dr. Funfack geben und ich wünsche allen Betreuern eine gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Quelle: Dr. med. Wolf Funfack

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