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Wie sich mein Körper von Giften, Viren und anderen Krankheitserregern durch ein Basenfasten befreien kann

Die Idee des Basenfasten beruht auf der Erkenntnis, dass der Säure-Basen-Haushalt im Körper eine sehr wichtige Rolle spielt.

Durch das Gleichgewicht von Säuren und Basen hält der Körper eine Balance aufrecht. Ziel ist es, dass sich der Körper aus eigener Kraft von Giften, Viren und anderen Krankheitserregern befreit damit er alle wichtigen Stoffwechselprozesse effektiv und ungehindert bewältigen kann.

Auch unerwünschte Stoffwechselendprodukte kann er in diesem Zustand auflösen und ausscheiden, wenn diese noch nicht allzu starken Einfluss auf den Stoffwechsel genommen haben. Dieser Effekt wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Entgiften und Entschlacken bezeichnet. Basenfasten ist geeignet einer Übersäuerung entgegenzuwirken.

Die entscheidende Frage ist: Wo und wie entstehen diese Säuren?

Diese entstehen bei energetischen Verbrennungsprozessen sowie Synthese- und Abbauprozessen die in Ihrem Körper und in jeder Zelle ablaufen. Normalerweise scheidet der Körper Abbauprodukte auch wieder aus. Mit zunehmendem Lebensalter und fortschreitender "ungesunder" Lebensweise und verschiedenen Krankheiten, gelingt dem Körper dies immer weniger.

Wenn der Körper aufgrund der reduzierten Stoffwechselvitalität nicht mehr ausreichend

  • Entzündungen abbauen,
  • Zellreparaturen durchführen
  • und das Milieu im Bindegewege steuern

kann, sammeln sich die Säuren im Körper an. Das passiert vor allem dann, wenn Ihr Lebensstil dazu führt, dass sich zu viele Säuren im Körper bilden. Deshalb sollte man die wichtigsten Säurebildner kennen:

  • Rauchen und viele weitere Umweltgifte
  • zu viele süße Getränke und zu viel Alkohol
  • zu viele industriell hergestellte Speisen
  • zu viel Zucker, Weißmehl und Milchprodukte
  • negative Gedanken und Emotionen
  • Dauerstress in Beruf und auch Freizeitstress

Wie sich eine Übersäuerung bemerkbar macht

Übersäuerung kann sich durch sehr verschiedene Symptome bemerkbar machen, wie zum Beispiel:

  • Abgeschlagenheit,
  • Verdauungsstörungen
  • Rückenbeschwerden und Kopfschmerzen
  • Verstärkung von Allergiesymptomen
  • Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit und depressiven Gedanken
  • und viele weitere Krankheiten

werden durch eine Übersäuerung begünstigt.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Organismus übersäuert ist, können Sie mit einfachen Säure-Basen-Teststreifen aus der Apotheke den Morgenurin messen. Der ideale pH-Wert liegt bei 7,4. Häufig sind Werte zwischen 4,5 und 6,5. Dies bedeutet, dass der Körper über Nacht versucht, über den Urin größere Mengen an Säure auszuscheiden.

Was ist bei Übersäuerung zu tun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt einzuwirken:

  • säurebelastende Ernährung reduzieren
  • Basenfasten
  • langfristige balanceerhaltende Nahrungsumstellung
  • mineraltoffreiche Nahrungsergänzung
  • ausreichend Wasser und Kräutertees trinken (Entlastung von Leber und Niere)
  • grüne Smoothies
  • "leichter" Ausdauersport im aeroben Bereich, wobei man möglichst leicht in Atem und ins schwitzen kommen sollte
  • moderates Muskelaufbautraining
  • Zeiträume bewusst schaffen mit Ruhe und Gelassenheit
  • Entspannungsverfahren lernen.

Saure Nahrungsmittel wie Zitrone, Rhabarber oder Essig schmecken zwar sauer. Innerhalb des Körpers werden diese Lebensmittel in basische Substanzen verstoffwechselt. Säure bildende Nahrungsmittel sind vom Geschmack her nicht sauer. Zum Beispiel setzt Zucker, bei der Umwandlung in Energie Säuren frei.

Vor allem bei Übersäuerung ist das Basenfasten geeignet, um Gewebe und Organe zu "reinigen". Es gelten zunächst diese einfachen Grundregeln:

Es darf alles gegessen werden, was im Körper basisch "verstoffwechselt" wird. Welche Mengen Sie essen, hängt von Ihnen ab. Sie sollten essen, wenn Sie hungig sind und bereits aufhören, wenn Sie leicht gesättigt sind. Sie bestimmen also Mengen und Speisen selbst – vorausgesetzt, sie sind basisch.

Ihre Nahrung sollte auch dauerhaft zu einem Großteil aus Basen bildenden Nahrungsmitteln bestehen. Aufgrund der genetisch unterschiedlichen Veranlagung bestehen auch Unterschiede beim Nährstoffbedarf. Je nach Stoffwechseltyp variiert die optimale Menge an aufgenommenen tierischen Eiweißen und Fetten und auch der Kohlenhydrantanteil in der Nahrung.

Viele Produkte der Nahrungsmittelindustie und ein hektischer Alltag fördern die Säurebildung im Körper – und reduzieren den Basenhaushalt. Säuren braucht der Körper zwar für viele Stoffwechselfunktionen, doch wenn die Säuren überhand nehmen, können sie über Nieren und Darm nicht ausgeschieden werden. Es werden dann basische Mineralstoffe für die Neutralisierung benötigt.

Sobald die im Blut schnell verfügbaren Mineralien aufgebraucht sind, zieht der Körper Mineralstoffe aus den Organen ab. So wird zum Beispiel Kalzium aus den Zähnen und Knochen mobilisiert, die Folge ist eine höhere Anfälligkeit für Karies. Wird den Knochen Kalzium entzogen, schreitet Osteoporose voran. Ein Mangel an Magnesium und Kalium in den Muskeln verursacht Krämpfe und Kopfschmerzen. Basische Heilkost hilft dem Körper, seine Säureüberschüsse abzubauen.

Drei bis fünf kleine Mahlzeiten sind beim Basenfasten am Tag erlaubt. Ziel ist es, während der Fastentage alle Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen, die den Körper "sauer" machen.

Langfristig ist es wichtig, die tägliche Ernährung so umzustellen, dass der Körper möglichst wenig mit Stoffwechsellasten zu kämpfen hat und ausreichend mit allem versorgt ist was ihn kräftigt und vital erhält. Langfristig kann auch ein Mangel an Eiweißen oder Fetten den Körper entkräften und damit "sauer" machen. Weitere Informationen finden Sie auf basenfasten.de der Heilpraktikerin Sabine Wacker.

Hier finden Sie Anleitung Rezepte zum Konzept der befreiten Ernährung ...

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