Fragebögen

MSM - DER NATÜRLICHE SCHMERZKILLER,


MSM steht für Methyl-Sulfonyl-Methan. Das Wort weist schon auf eine natürlich
vorkommende Schwefelverbindung hin. Diese ist im Gewebe oder auch in den Flüssigkeiten aller Lebewesen - Pflanzen, Tiere und Menschen - zu finden. MSM-Schwefel und seine verwandten Verbindungen machen 85% aller Schwefelverbindungen, die in lebenden Organismen vorkommen, aus. Vielen von uns ist nicht bewusst, dass Schwefel eine essentielle Substanz aller Lebewesen ist. 96% unseres Körpers bestehen aus nur fünf Basiselementen:
Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Kohlenstoff und Schwefel. Schwefel kommt zwar in den verschiedensten Formen vor, aber MSM ist eine spezielle Schwefelverbindung, die lebensnotwendig für jeden Metabolismus ist.

SCHWEFEL, DAS ALTBEWÄHRTE HEILMITTEL
Seit Jahrhunderten weiß man, dass schwefelhaltige Heilquellen bei vielen Schmerzen,
Arthritis und Rheuma Erleichterung bringen. Im zwanzigsten Jahrhundert wurden
verschiedenste Mittel aus Schwefel (Sulfonamide) zur Bekämpfung von bakteriellen
Infektionen verwendet. Schwefelsalben oder -pasten wurden wegen ihrer antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung hergestellt. DMSO (Dimethylsulfoxid, ein chemischer Verwandter von MSM) wird in vielen Ländern pharmazeutisch verwendet, um Sportverletzungen, Arthritis, Harnblasenentzündung, Verletzungen des ZNS und Schlaganfälle zu behandeln.

MSM wurde im Zuge einer wissenschaftlichen Arbeit über DMSO an der Portland Universität in Oregon, USA, von Dr. Stanley Jacob und Robert Herschler untersucht. Gemeinsam testeten sie die biologischen Effekte von DMSO an Tieren, nach einigen Jahren wissenschaftlicher Observation weiteten beide ihre Versuche auf den Menschen aus. Sie erforschten und dokumentierten mehrere erstaunliche therapeutische Wirkungsweisen von DMSO wie etwa seine Heilwirkung bei Gelenk- und Muskelschmerzen, rheumatischer Arthritis, Hautkrebs, Schuppenflechte, Schleimbeutelentzündung, Emphysemen und chronischer Harnleiterentzündung. 1963 veröffentlichten sie ihre Forschungsergebnisse über DMSO, und heute werden DMSO-Pharmazeutika in über 50 Ländern hergestellt und angewandt.
Doch DMSO hat einige unpopuläre Eigenschaften, die zwar zu keinen lebensbedrohlichen, aber doch sehr unangenehmen Nebenwirkungen führen können: Mundgeruch, allergische Hautreaktionen (Nesseln), Leberfunktionsstörungen, Niereninsuffizienz und Kreislauflabilität.
Bei weiteren Studien stießen Jacob und Herschler schließlich auf MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan), den Verwandten von DMSO, und erkannten, dass MSM der eigentliche Auslöser für die gesundheitlich positiven Eigenschaften von DMSO ist. Die Wissenschaft intensivierte daraufhin ihre klinischen Studien, und heute weiß man, dass die therapeutischen Positiva von MSM ohne gesundheitliche Nebenwirkungen erzielt werden, egal wie hoch die Dosierung ausfällt.

NATÜRLICHE QUELLEN IN DER NAHRUNG
Da Pflanzen mit MSM angereichert sind, führen alle Lebewesen MSM durch die
Nahrungsaufnahme dem Körper zu. In der Nahrungskette geschieht dies entweder direkt durch die pflanzliche Nahrungsaufnahme oder indirekt durch das Verzehren von Fleisch.
Der menschliche Körper nimmt MSM mittels frischem Gemüse, Früchten, Fleisch und
Meerestieren auf. Frische Kuhmilch hat sich als besonders MSM-reich erwiesen.
Unglücklicherweise minimiert sich der MSM-Gehalt in Lebensmitteln dramatisch durch Erhitzen oder andere Verarbeitungstechniken der Nahrungsherstellung. Auch die moderne Agrarwirtschaft hat dazu geführt, dass MSM in den Pflanzen in immer geringeren Mengen vorkommt.

EIN UNIVERSELLES HEILMITTEL
MSM ist ein geschmacks- und geruchloses kristallines weißes Pulver. Im Labor und in
klinischen Tests erwies sich MSM als bemerkenswert effektives Heilmittel ohne
Nebenwirkungen. Die gesundheitlichen Vorzüge wurden jahrelang erst an Tieren, dann auch am Menschen untersucht und publiziert. Es erwies sich als äußerst erfolgreiches und nützliches Nahrungsergänzungsmittel, und die durchgeführten Tests ließen den Schluss zu, dass ein Mangel an MSM sich kritisch auf Körperfunktionen und den Gesundheitszustand auswirkt. Dr. Jacob erforschte MSM an über 15.000 Patienten mit den verschiedensten Krankheiten. Heilungserfolge konnten schon mit einer Dosierung von 250 mg bis zu 750 mg MSM am Tag erzielt werden. Nebenwirkungen traten aber auch nicht auf, wenn man bis zu 5000 mg am Tag verabreichte.

Allergien
Dr. Jacob berichtete, dass die Behandlung von Allergiepatienten mit MSM, egal ob eine Nahrungsmittelallergie oder eine Umweltallergie vorlag, bemerkenswerte Verbesserungen erbrachte. MSM wirkte genau so gut wie die üblichen Antihistaminpräparate, jedoch ohne Nebenwirkungen.
Die Versuchsreihen wurden an drei verschiedenen Allergiearten durchgeführt, und die Dosierungen variierten zwischen 50 mg und 1000 mg am Tag:

1. Allergien, die auf Umwelteinflüsse zurückzuführen sind: Staub-, Tierhaar-, Woll- und Pollenallergiepatienten berichteten von einer deutlichen Verbesserung bis zum vollständigen Verschwinden der allergischen Reaktionen wie etwa Entzündungen, Muskelverspannungen, Juckreiz und allgemeines Unwohlsein. MSM wirkte auch positiv auf Asthma und Heuschnupfen. Versuchspersonen berichteten, dass sie durch die zusätzliche Einnahme von MSM die Menge ihrer Antiallergika deutlich senken konnten.
MSM bietet auch einen hervorragenden Schutz vor der Aufnahme von Insektiziden, weil es die toxischen Chemikalien in Insektiziden und Nervengasen (Azetylcholinesterase) neutralisiert. Zusätzlich unterstützt MSM die Harnabsonderung von durch Kohlenwasserstoffe verursachten Substanzen.

2. Nahrungsmittelallergien: Mit der täglichen Einnahme von 100 mg bis 1000 mg MSM konnten die Auswirkungen von allen bekannten Nahrungsmittelallergien, von Milch über Fisch und Getreide, dramatisch gesenkt werden.

3. Medikamentenallergien: Die allergischen Reaktionen auf Aspirin, Arthritismittel oder andere orale Antibiotika verminderten sich sehr oder verschwanden gänzlich, wenn man den Patienten bis zu 1000 mg MSM am Tag verschrieb.
 
Empfohlene Dosierung

DOSIERUNG
Als Nahrungsergänzung empfehlen Ärzte die tägliche Einnahme von 500 - 1000 mg am Tag. Für therapeutische Zwecke hängt die Höhe der Dosierung vom jeweiligen
Gesundheitszustand und der Immunfunktion ab. Auch das Körpergewicht kann eine Rolle spielen. Um effektiv zu wirken, sollte MSM täglich und über einen längeren Zeitraum sehr regelmäßig eingenommen werden. In schwerwiegenden Fällen kann man die Dosierung auf bis zu 5000 mg am Tag erhöhen, ohne dass man Angst wegen Nebenwirkungen haben muss.
Die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C oder Multivitaminpräparaten kann die positiven Effekte von MSM noch verstärken.

Die ersten positiven Resultate sollten innerhalb von drei Wochen zu bemerken sein. Wenn man hohe Dosen MSM zu sich nimmt, sollte man es über den Tag verteilt einnehmen, etwa 4x 500 mg / Tag.

Quelle:Anti-Aging News 02/03

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