Fragebögen

Informationen zu

Nur durch eine Behandlung der Ursachen ist eine chronische, extreme Müdigkeit in den Griff zu bekommen

Extreme Müdigkeit gehört zu den Symptomen, unter denen nicht nur ältere, sondern auch viele jüngere Menschen leiden. Die Ursachen sind meist nicht einfach ersichtlich. Eine erste Orientierung bieten tageszeitabhängige Schwankungen der Müdigkeit und Faktoren, die Müdigkeit verstärken.

Eine anhaltende Müdigkeit, die sich durch Ruhe nicht bessert und nicht selten infolge von Muskelschmerzen und emotionalen Veränderungen die Lebensqualität erheblich einschränkt ist das Hauptkriterium des chronischen Müdigkeitssyndromes, auch Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS) genannt.

Das CFS zeichnet sich durch eine lähmende Müdigkeit, ungewöhnliche Erschöpfbarkeit (geistig und körperlich) sowie durch eine spezifische Kombination weiterer Symptome aus. Dazu gehören unter anderem nicht erholsamer Schlaf und Konzentrationsstörungen sowie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Empfindlichkeiten der Lymphknoten und eine anhaltende Verschlechterung des Zustands nach Anstrengungen.

Eine bleierne Müdigkeit, die den ganzen Tag anhält lässt zuerst an eine Schilddrüsenunterfunktion denken, vor allem dann, wenn es den Patienten morgens am schlechtesten geht und kleine Pausen die Müdigkeit eher verstärken. Eine isolierte Bestimmung des TSH-Wertes ohne Messung von fT3 und fT4 ist unzureichend. Auch wenn der TSH-Wert noch im Normbereich liegen sollte, können Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörung, Gelenkbeschwerden oder Gewichtszunahme bestehen.

Tritt Müdigkeit gehäuft nach den Mahlzeiten auf, ist eine Vitalitätsstörung der Verdauungsorgane mit Autointoxikation durch Gärungs- und Fäulnisprozessen abzuklären, ebenso Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit chronisch aktiver Inflammation der Magen-Darm-Schleimhaut.

Die Eisenvorräte im Körper können erschöpft sein, ohne dass dies an Veränderungen im Blutbild für den Arzt erkennbar wäre. Hier gibt eine Untersuchung des Ferritin-Wertes im Blut Aufschluss. Obwohl Werte über 25 im Normbereich liegen, treten bereits unterhalb 50 entsprechende Eisenmangel-Symptome auf.

Mittagsmüdigkeit, mit Erholung nach Pausen weisen auf eine Schwäche der Nebennierenrinde hin, vor allem dann, wenn Patienten berichten, dass es ihnen deutlich besser geht, wenn Stress vermieden werden kann.

Allgemeine Erschöpfung ohne ausgeprägte Tagesrhythmik kann auf einen Mangel verschiedener körpereigener Botenstoffe hinweisen. Körperliche Leistungsminderung und mangelnde Motivationsfähigkeit ist ein typisches Symptom für Testosteronmangel bei Mann und Frau, während Melatonin- und Progesteronmangel die Schlafqualität beeinträchtigen. Auch emotionale Unausgeglichenheit und Leistungsminderung sind hier typisch.

Eine sehr häufige Ursache bei jungen wie älteren Patienten kann ein Mangel an Vitalstoffen sein. Nicht immer ist es erforderlich, ein aufwendiges Nährstoffprofil labordiagnostisch bestimmen zu lassen. Aufschluss können ein einfacher Test der Mitochondrienfunktion oder die indirekte Beweisführung durch eine Linderung der Beschwerden nach einer einer Vitalstoffkur geben.

Stellen sich in funktionellen Untersuchungen Störungen verschiedener Organe wie Leber, Lymphe oder Darm dar, empfiehlt sich eine zeitlich begrenzte Auslassdiät von fünf bis zehn Tagen Dauer.

Selbst-Tests

Nebenniere unterstützen

Darm sanieren

Immunsystem stärken

Wer ist Online

Aktuell sind 662 Gäste und keine Mitglieder online