Natürliche Hormone - Hormontherapie mit naturidentischen Botenstoffen

Viele Beschwerden sowohl bei Frauen als auch bei Männern, die durch veränderte Hormonspiegel entstehen, können mit natürlichen Methoden vollständig, ja sogar weitaus besser behandelt werden, als durch herkömmliche Behandlungen. Beim Mann wird in der Regel gänzlich verkannt, dass hinter manchen gesundheitlichen Störungen eine Fehlregulation der Hormone stehen kann. Frauen erhalten mit Eintreten von menopausalen Beschwerden die üblichen Östrogen- und Gestagenpräparate, meist hochdosiert als körperfremde Substanzen mit entsprechenden Nebenwirkungen. Ebenso gesundheitsgefährdend sind übrigens auch Antibaby-Pillen und Hormonspiralen.  „Ganzheitliche Medizin“ oft auch „Biologische Medizin„ oder „Regulativmedizin“ genannt, geht Krankheiten an, indem sie deren Ursachen beseitigt und nicht nur deren Symptome unterdrückt. Das Ziel besteht darin, den Körper wieder in den Zustand der Selbstregulation zurück zu bringen, d.h. Störungen durch eigene Selbstheilungskräfte zu überwinden.

Sicher haben Sie auch schon von den kontroversen Diskussionen über die schulmedizinische Östrogentherapie gehört. Diese soll gegen Osteoporose schützen und Ihnen auch gegen Hitzewallungen und andere Befindlichkeitsstörungen helfen. Sowohl Mann als auch Frau unterliegen einer erheblichen Hormonumstellung im Laufe der Lebensjahrzehnte. In den  Jahren vor dem Aussetzen der Blutungen nimmt die normale Rhythmik der Hormonproduktion und die Menge der Progesterone ab. Progesteron zum Beispiel ist ein körpereigenes Aufbauhormon, welches nicht nur eine Schwangerschaft ermöglicht, sondern auch als allgemeines Aufbauhormon stärkend für den ganzen Körper wirkt. Dieses „Verjüngungs- und Wohlfühlhormon“ nimmt bereits 10 bis 20 Jahre vor dem Beginn der Menopause ab, nicht selten im Rahmen einer Nebennierenschwäche. Auch das Testosteron ist für die körperliche Leistungsfähigkeit und emotionale Sabilität sowohl beim Mann als auch bei der Frau lebenswichtig. Es steigert nicht nur Potenz, sondern auch allgemeine Ausdauer, Spannkraft und Muskelkraft. Vom Zeitpunkt des Rückganges des Progesteron an reduziert sich auch der aufbauende Knochenstoffwechsel, was zu Knochen- und Rückenproblemen führen kann. In dieser Phase kann aber auch häufig das Cholesterin erhöht sein! Warum? Weil es eine Vor- oder Zwischenstufe der Progesteronsysthese darstellt und gleichzeitig cholesterinverarbeitende Enzyme oder die beteiligten Spurenelemente fehlen. In dieser Zeit kann der Frau sehr geholfen werden, wenn ihr die Bausteine verabreicht werden, welche die Progesteron-Eigensynthese und den Stoffwechsel der Leber und Nebenniere verbessern:

  • ungesättigte Fettsäuren wie sie enthalten sind in pflanzlichen Ölen: Leinöl, Nachtkerzenöl, kaltgepresstes Olivenöl, Weizenkeimöl
  • hochwertige Eiweiße

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist durch Vitamin E, Vitamin B5 und Magnesium, Selen sowie (v.a. für Männer) Zink gegeben, welche die hormonbildenden Enzyme fördern. Mit diesen natürlichen Hilfen sind nicht selten sehr günstige Begleiteffekte zu beobachten, ganz im Gegensatz zu den schädigenden Nebenwirkungen der herkömmlichen Hormontherapie.

  • Selen reduziert das Krebsrisiko
  • Ungesättigte Fettsäuren helfen gegen Konzentrationsstörungen und bei Depressivität
  • Zink hilft in der Prostata bei Männern und entgiftet (wie auch Selen) von Schwermetallen, die so oft ein Begleitproblem sind !
  • Vitamin E ist sowohl ein Stimulator der eigenen hormonproduzierenden Fermente, als auch ein Antioxydans, welches bei der Neutralisierung zelleigener und krebsfördernder "freier Radikale" hilft.

 

Einige pflanzliche Stoffe sind gut geeignet zur Unterstützung der Hormonsynthese und helfen damit auch bei Menopausebeschwerden: Alchemilla comp.,  Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) und Silberkerze (verschiedene Cimicifuga Arten), Rotklee und andere.

Ganz wichtig ist die Ernährung ausreichend Gemüse, naturbelassene Öle und Eiweiße. Soja, Kartoffeln, Erbsen, Fisch, Fleisch und Milch fördern die Hormon-Eigensynthese, während Getreideprodukte vor allem Weißmehl und natürlich Zucker die Eigensynthese unterdrücken.

Östrogene sind zwar in der Lage, den Knochenabbau leicht zu verlangsamen, diese Wirkung ist jedoch nur für 2-3 Jahre nachgewiesen. Progesterone hingegen fördern den Aufbau im Verbund mit Testosteron.

Es hat sich gezeigt, dass es das Progesteron ist, welches die Knochen-Aufbau-Zellen (Osteoblasten) fördert. So zeigt sich auch, dass die Knochendichteminderung bei Frauen schon im einem Zeitraum erfolgt, in welchem die Östrogenmenge noch gar nicht vermindert ist. Die Therapie der Menopausesymptome und v.a. der beginnenden Knochendichteverminderung sollte daher eine Unterstützung der Progesterone (z.B. Diosgenin oder natürliches Progesteron) sein.

 

Hormonersatztherapie oder Stimulation der körpereigenen Produktion

 

Bei jungen Frauen ist es sinnvoll, in den Tagen vor der erwarteten Periode  die weiblichen Hormone und die Hormonvorstufen, Cholesterin und DHEA zu messen, sowie gegebenenfalls zusätzlich die eierstockstimulierenden Hormone FSH und LH der Hypophyse. Dann sieht man, welche Hormone überhaupt benötigt werden und wo der therapeutische Angriffspunkt liegt. Häufig ist es dann Progesteron und weniger Östradiol, welches erforderlich ist. Zugleich wird sichtbar, ob der Körper selbst Hormone stimulieren möchte. In diesen Fällen sprechen Frauen ganz besonders gut auf die natürlichen Vorstufen an. Häufig aber besteht als Ursache eine Schwäche der Hirnanhangsdrüse, welche die Eierstöcke nicht ausreichend stimulieren kann. In diesen Fällen besteht die Ursache der tiefen Hormonspiegel in Schadstoffablagerungen begründet, meist Schwermetalle oder anderen Zell-Giften. Eine weitere Ursache kann eine Synthese- und Entgiftungsschwäche der Leber sein. Nach Dr. Rau  ist die Schwermetallbelastung der Hypophyse und der Ovarien die häufigste Ursache für die Sterilität der Frau.
 

Therapie mit Hormonvorstufen und direkt mit baugleichen Botenstoffen


Hormone können so erzeugt werden, dass sie genau den menschlichen entsprechen. Sie erzeugen nicht die Nebenwirkungen der klassischen Hormontherapie. Im Gegenteil, sie können so eingestzt werden, dass zum Beispiel folgende Erkrankungen günstig beinflusst werden:

  • Bluthochdruck
  • Atherosklerose
  • Osteoporose
  • Erschöpfung
  • Depression
  • Angstzustände
  • Übergewicht
  • Infektanfälligkeit

Langfristig sehr gut bewährt hat sich auch die Therapie mit den Hormonvorstufen der körpereigenen Hormonproduktion, wie Glutathion, DHEA, Pregnenolon, welche gezielt die schwache Hormon-Eigen­produktion unterstützen können. Da diese Steroidal-Hormone einen breiten Wirkungsbereich haben, lassen sich auf diese Weise auch andere Hormone, wie Adrenalin, Cortison-Eigen­produktion und Serotonin (Blutdruck und Durchblutung) günstig beeinflussen.

Für den Patienten recht schnell und positiv bemerkbar ist die direkte und gezielte Ergänzung der körpereigenen Hormone durch natürliche Hormone, zum Beispiel mit Progesteron, Testosteron, Östradiol, Östriol und Hydrocortison bei der Wiederherstellung der natürlichen Balance. Durch den Einsatz von Speicheltests können Patienten im Therapieverlauf gut begleitet werden, auch wenn sie weiter entfernt wohnen.

Weitere Informationen zum Hormontest


(Dr.med. Jens Neidert)

Selbst-Tests

 

Nebenniere unterstützen

Darm sanieren

Immunsystem stärken

Wer ist Online

Aktuell sind 518 Gäste und keine Mitglieder online