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Estradiol (Östradiol) - Das Hormon für Haut, Haare und Gehirn

Viele Beschwerden sowohl bei Frauen als auch bei Männern, die durch veränderte Hormonspiegel entstehen, können mit natürlichen Methoden vollständig, ja sogar weitaus besser behandelt werden, als durch herkömmliche Behandlungen.

Estradiol-Mangel bewirkt nicht nur "Befindlichkeitsstörungen" wie Hitzewallungen. Bei zu niedrigem Spiegel an Estradiol ist der Schlaf gestört, das Gehirn und die Knochen bauen stärker als altersentspechend ab. Seit Jahrzehnten werden bei postmenopausalen Beschwerden körperfremde, das heißt künstlich geschaffene Estradiol-Präparate und Gestagen-Präparate eingesetzt, nicht selten hochdosiert als körperfremde Substanzen mit entsprechenden Nebenwirkungen. Ebenso gesundheitsgefährdend sind übrigens auch Antibaby-Pillen und Hormonspiralen, weil auch hier nicht das körpereigene 17-b-Estradiol und das natürliche Progesteron, sonden sogenannte Gestagene verwendet werden. 

Ursache für einen Estradiol-Mangel sind nicht selten stressreiche Lebensbedingungen, die zunächst zu einer vermehrten Cortisolproduktion in den Nebennieren führen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung tritt ein Cortisolmangelsyndrom (Nebennierenschwäche) auf, welches wiederum die Ursache für einen Estradiol-Mangel ist.

„Ganzheitliche Medizin“ oft auch „Biologische Medizin„ oder „Regulativmedizin“ genannt, geht Krankheiten an, indem sie deren Ursachen beseitigt und nicht nur deren Symptome unterdrückt.

Sicher haben Sie auch schon von den kontroversen Diskussionen über die schulmedizinische Östrogentherapie gehört. Estradiol ist das "Hauptöstrogen" mit der stärksten Wirkung im Organismus. Estradiol wird von der Schulmedizin seit Jahren in künstlicher Form als Schutz gegen Osteoporose auch gegen Hitzewallungen und andere Befindlichkeitsstörungen eingesetzt.

Estradiol ist in der Lage, den Knochenabbau leicht zu verlangsamen, diese Wirkung ist jedoch nur für 2-3 Jahre nachgewiesen. Liegt ein 17-b-Estradiol-Mangel vor, dann können folgende Symptome typischerweise beobachtet werden: Unreine Haut, Haarausfall,  Schlaflosigkeit, beschleunigte Demenz, bei Frauen speziell: Abgeschlagenheit, Libidoverlust, Schwitzen und Hitzewallungen.

Therapeutisch sollte beim Ausgleichen eines 17-b-Estradiol-Mangels darauf geachtet werden, dass der Gegenspieler Progesteron in der Balance bleibt. Eine Östrogendominanz gilt es wegen höherem Brustkrebsrisiko und weiteren Nebenwirkungen zu vermeiden. Liegen niedrige Messwerte für 17-b-Estradiol vor, ist sehr häufig auch das nachfolgend produzierte Hormon Estriol erniedrigt, welches für die Vitalität der Körperschleimhäute verantwortlich ist.


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