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Soziale Ebene: Der Umgang mit den Mitmenschen wird schwieriger, da der Betroffene sich zunehmend von ihnen entfernt, sei es durch eine zynische Einstellung oder durch eine zunehmende Gleichgültigkeit in der Beziehung zu ihnen, um sich emotional zu verschließen. Die Betroffenen fehlen öfter am Arbeitsplatz, weil sie dem allgemeinen Druck nicht mehr standhalten können und flüchten sich in Realitätsflucht, beispielsweise vor dem Fernseher oder auch durch Drogen. Der daraus resultierenden Druck verstärkt die eigene Problemsituation nochmals, häufig gehen damit auch Beziehungsprobleme mit dem eigenen Partner einher. Ein Symptom führt also auf der emotionalen Ebene häufig zum nächsten.

Auf der körperlichen Ebene können ebenfalls Burnout Symptome auftreten, die allerdings als psychosomatisch zu betrachten sind. Unter anderem können Schlafstörungen, Müdigkeit, Alpträume, Kopfschmerzen und Verspannungen auftreten, jedoch auch Folgen, die nicht direkt mit dem Burn-Out in Verbindung gebracht werden können, zum Beispiel Tinnitus, Immunschwäche, Magen-Darm-Probleme, Probleme mit der Libido oder erhöhter Blutdruck. Manche Erkrankungen treten oft im Zusammenspiel mit dem Burn-Out-Syndrom auf, dazu zählen unter anderem Grippe-Erkrankungen und Erkältungen.

Auf kognitiver Ebene lassen sich Konzentrationsprobleme, verminderte Leistungsfähigkeit, Gedächtnisprobleme und mangelnde Entscheidungsfähigkeit beobachten, ebenso wie ein Gefühl der permanenten Überforderung.

Burnout Syndrom als Folge von ständiger Überforderung

Eine der Ursachen für das Burnout Syndrom kann sowohl die Überforderung sein, weil man an sich selbst zu hohe Maßstäbe ansetzt, aber auch der Druck von außen, weil man Erwartungen nicht mehr gerecht werden kann. Beides kann die Ursache für Burnout sein, denn in beiden Fällen führt es dazu, dass Betroffene unzufrieden und leichter reizbar sind und aufgrund der doppelten Überforderung den Alltag immer weniger bewältigen können.

Es treten nicht nur psychische Störungen wie

  • Depressionen,
  • Ängste und
  • Schlafstörungen,

sondern auch physische Beschwerden wie

  • Darmprobleme,
  • Magen- und
  • Kopfschmerzen

auf.

Der mögliche Verlauf eines Burnout Syndroms

  • Zu Beginn überwiegt meist der Übereifer und Leidenschaft für eine Sache. Betroffene brennen förmlich dafür.
  • Doch es stellt sich heraus, dass nicht alles so umsetzbar ist, wie zuvor gedacht. Doch um die Schwierigkeiten zu überwinden, setzen sich Betroffene umso mehr für ihr Ziel ein, während Freizeit und Freude immer kürzer kommen.
  • Da die eigene Eingeschränktheit erkannt wird, macht sich Missmut breit, der durch noch mehr Einsatz für die eigenen Ziele kompensiert wird.
  • Hierdurch kommt es soweit, dass gar keine Zeit mehr für Freizeit bleibt, denn die Arbeit füllt den ganzen Tag aus.
  • Dies hält der Körper aber nicht aus und so kommt es zu der soganannten chronischen Müdigkeit. Betroffene können einfach weniger leisten als zuvor und das macht sie leichter reizbar, weil sie denken, dass sie versagen.
  • Von diesen Versagensängsten getrieben suchen sich Betroffene häufig einen Ausgleich, der jedoch häufig negativ ist, wie Kettenrauchem, Kaffesucht, zu viel Süßes oder Missbrauch von Drogen und Sex
  • Betroffene erkennen, dass sie ihr Leben nicht mehr alleine auf die Reihe kriegen und verfallen in eine lähmende Verzweiflung und Entmutigung.
  • Aus dieser innere Leere, Frustration und Entmutigung kann sich leicht eine Depression entwickeln. Betroffene denken ständig über ihr Handeln nach und kommen zu keiner inneren Ruhe mehr.

Die Stadien beim Burn-Out?

Es gibt keinen generellen Krankheitsverlauf beim Burn-Out-Syndrom; auch in der Medizin und der Psychotherapie gibt es noch kein allgemeingültiges Schema, wie sich der Zustand entwickelt. Dennoch lässt sich eine grobe Einteilung in drei Stadien vornehmen:

  • Im Stadium I ist die Leistungsfähigkeit noch hoch, der Betroffene scheint vor Energie zu strotzen, wirkt sehr offensiv in seinem Vorgehen. Man hält sich für unentbehrlich in dem, was man tut, sei es privat oder beruflich. Es lässt sich nur schwer erkennen, für den Betroffenen meist am allerwenigsten, dass er sich in einer frühen Phase eines Burn-Outs befindet.
  • Im Stadium II nimmt die Leistungsfähigkeit ab, der Betroffene wird zunehmend unzufriedener und passiver. Er fühlt sich überfordert und nicht ausreichend für seine Arbeit wertgeschätzt. Die Qualität seiner Arbeit lässt nach.
  • Im Stadium III schließlich hat die Leistungsfähigkeit ihren Tiefpunkt erreicht, der Betroffene ist ausgebrannt, müde, erschöpft und lustlos. Seine Arbeit nimmt er nur noch als Belastung war. Häufig flüchtet er sich aus der Realität und hat Suchtprobleme, teilweise auch Panikattacken und Suizidgedanken. Eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung ist notwendig.

Integrative Ansätze wie Mitochondrienmedizin, Healing Codes oder eine Balancierung der Stresshormonachse sind derzeit noch weitestgehend unbekannt, scheinen jedoch einen vielversprechenden Ansatz darzustellen.

Wer denkt, am Burnout Syndrom zu leiden, sollte die Signale nicht unterschätzen und einen Burnout Test machen!

http://www.hilfe-bei-burnout.de/burnout-praevention/
http://www.burnout-fachberatung.de/burnout-syndrom/burnout-praevention.htm
http://www.apotheken-umschau.de/Stress/Burn-out-Syndrom-Therapie-59202_5.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom#Burnout-Vorbeugung

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