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Große Unterschiede bei Entgiftungskuren

- Richtig Entgiften -

In der klassischen Schulmedizin ist der Ausdruck "Entgiftung" oder "Entschlackung" heute wenig gebräuchlich. Er findet sich eher im umgangssprachlichen Gebrauch. Noch vor einigen Jahrzehnten wurde von Ärzten im Bereich der Humoralpathologie dieser Begriff durchaus ganz vertraut verwendet. 

Wichtige Grundlagen

Vielen der zahlreichen Umweltgifte einschließlich Schwermetalle können wir uns in unseren westlichen Industrienationen nicht ausweichen, egal ob es sich um Fleisch, Obst, Gemüse, Fisch oder gar Fertigprodukte handelt.

Die Frage ist nicht nur wie hoch sind die Mengen der vom Organismus aufgenommenen und gespeicherten Toxine (Gifte) ist. Der große Naturheiler und Arzt Paracelsus wusste bereits: "Die Dosis macht das Gift".

Große Bedeutung kommt auch der schwer überschaubaren Kombinationswirkung der verschiedenen Substanzen zu. Wer kann beantworten ob und wie lange die Fähigkeit des Körpers ausreicht, den Belastungen stand zu halten.

Welche Rolle spielen die Kombinationen von Umweltgiften, Elektrosmog und ein der Natur entfremdeter Lebensstil bei der Auslösung von Erkrankungen wie 

  • Krebs,
  • Depressionen,
  • Allergien,
  • Erschöpfungszuständen.

Vor allem neurologische Erkrankungen sind stark zunehmend. Die Häufigkeit von ADS/ADHS, Autismus, Asperger Syndrom bei Kindern steigt rapide an. Es ist abzusehen, dass in den nächsten Jahren die Anzahl der neurologisch auffälligen Kinder die Anzahl der Gesunden überragen wird. 

Die Leber ist an der Entgiftung und dem Abbau vieler Endprodukte maßgeblich beteiligt. Über die Pfortader (die größte Bauchvene), werden Gift-, Nährstoffe direkt vom Darm direkt zur Leber transportiert. Angereichert mit den aus der Nahrung aufgenommenen und im Darm resorbierten Nährstoffen gelangt ungefähr ein Liter Blut pro Minute gelangt zur Leber, wo Proteine, Hormone oder Blutgerinnungsfaktoren u.v.m. synthetisiert werden. Zugleich steuert die Leber den Zucker-, Eiweiß- und Fettgehalt im Blut. Bei einer Fastenkur leistet die Leber in zweifacher Weise Schwerstarbeit: Sie muss die Umstellung des Stoffwechsels bewerkstelligen und die während der gesamten Fastenzeit aus dem Gewebe freigesetzten Gift- und Stoffwechselendprodukte unschädlich machen.

Bei jeder Entgiftungskur, sei es Heilfasten oder jedes andere Verfahren hängt der Erfolg und die Verträglichkeit der Maßnahme von zwei wichtigen Faktoren ab:

  1. Die eingelagerten Gifte müssen langsam aber sicher aus dem Körper befördert werden, damit der Organismus nicht mit den freiwerdenden Substanzen überlastet und geschädigt wird. Denn bei einer Entgiftungskur lösen sich die giftigen Substanzen aus dem Zellinneren, dem Bindegewebe und dem Fettgewebe. Wenn der Abtransport im Bereich der Leber, des Darmes oder der Niere behindert ist, steigt die Konzentration der Toxine erheblich an. Aus diesem Grund ist eine Stabilisierung der Darmfunktion grundlegend.
  2. Die Zellen in allen Organen, besonders aber in der Leber benötigen bei der aktiven Entgiftungsarbeit einen besonderen Zellschutz und vermehrte Energiebereitstellung in den Mitochondrien (Zellkraftwerke), um effektiv entgiften zu können.

Unser Körper kann die fettlöslichen Toxine nur unter erschwerten Bedingungen ausscheiden. Hierzu wandelt die Leber diese in wasserlösliche Substanzen um, oder stößt sie mit der Galleflüssigkeit aus, damit sie in gebundenem Zustand mit dem Stuhl ausgeschieden werden.

Fehlen im Darm Ballaststoffe und Toxin bindende Substanzen, werden die soeben ausgeschieden Abfallprodukte in vermehrter Menge wieder rückresorbiert (wieder aufgenommen).

Fehlen dem Körper basische Ionen, dann können säurelastige Toxine bei Entgiftungskuren nicht ausreichend neutralisiert und ausgeschieden werden.

Heilpflanzen und Heilkräuter sind neben schwefelhaltigen Aminosäuren und Darmstabilisatoren wichtige Grundbestandteile von Entgiftungskuren. Sie können sowohl mit der Nahrung zugefühert werden, als auch in Form von Tee oder über die Haut Verwendung finden. Hier können grüne Smooties, chlorophyllhaltige Frischsäfte, Sauerkraut, Heilerde/Kohlekompretten genannt werden. Als Teemischung hier ein Beispiel:

  • Beifußkraut (Herba Artemisiae cc.)
  • Goldrutenkraut (Herba Solidaginis cc.)
  • Gundelrebe (Herba Hederae terr. cc.)
  • Klettenwurzel (Radix Bardanae cc.)
  • Löwenzahnwurzel (Radix Taraxaci cc.)
  • Wegwartenwurzel (Radix Cichorii cc.)

Diese Pflanzen gelten normalerweise als "Unkräuter". Mit dem entsprechenden Wissen können Sie diese Medizin, die vor ihrer Haustür wächst, zur Heilung und zum Entgiften gratis nutzen.

Oben genannte Kräuter können Sie zu gleichen Teilen mischen; 3 Teelöffel mit 300 ml kochendem Wasser überbrühen und ungefähr 15 Min. ziehen lassen.

Die Ausleitung von Schwermetallen

Eine Entgiftungsbehandlung sollte Giftstoffe

  • intrazellulär und im Bindegewebe mobilisieren,
  • auf dem weiteren Transportweg in Lymphe und Blut löslich halten
  • und schließlich im Darm binden
  • sowie zugleich die Ausscheidungsorgane anregen.

Dies kann zunächst ganz natürlich als Basismaßnahme durch Steigerung der Flüssigkeitszufuhr, Wärmeanwendungen und Bewegung gefördert werden.

Als grundlegender Bestandteil ist auch die richtige Ernährung von ausschlaggebender Bedeutung. Leichte Kost, die den Darm während der Entgiftung möglichst wenig durch zusätzlichen oxidativen Stress und Autointoxikation durch Gährungsprodukte und Fäulnisprozesse belastet, reduziert nicht zuletzt auch Reizzustände dar Darmschleimhäute. Der aktiven Ausscheidungsprozess der Darmschleimhäute ist ist wiederum abhängig von vitalen Drüsenzellen des Darmes.

Unter normalen Lebensbedingungen haben übergewichtige Menschen gegenüber Dünnen einen Vorteil. Sie sind unempfindlicher gegenüber Schwermetallgiften: sie haben die Fähigkeit eine größere Menge an Schwermetallen im Fettgewebe einzulagern, während schlanke Menschen die Gifte vermehrt im Nervensystem ablagern mangels Depot-Ressourcen.

Eine natürliche Ausscheidung durch die Haut wird gefördert durch Wärme und Schwitzen. Bei der Schwermetallausleitung müssen die primären Entgiftungsorgane Leber, Darm und Niere die Hauptarbeit leisten. Deshalb sollten sie während der gesamten Ausleitung durch Heilkräuter unterstützt werden. So dient Löwenzahn beispielsweise der Anregung des Gallenflusses und scheidet so Gifte aus der Leber aus. 

Darf bereits am Anfang Koriander eingenommen werden?

Als Standard beginnt jede Detoxbehandlung zunächst mit Phase 1: Die Behandlung des Verdauungstraktes. Nach dieser Vorbereitung können 2. Bindegewebs- und 3. Zellentgiftung je nach Zustand des Körpers zugeschaltet werden. Der Zeitpunkt für die Aktivierung der Entgiftungsphasen ist individuell unterschiedlich.

Deshalb ist die Reihenfolge,

  1. den Darm und danach
  2. Bindegewebe und
  3. Zellen

zu entgiften, lediglich eine reine Vorsichtsmaßnahme. Manche Menschen können auch direkt mit niedrig dosiertem Koriander beginnen. Im Vergleich zu einer hohen Dosierung sind kleine Mengen Koriander in der Regel unproblematisch.
Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Rückvergiftungen auftreten, welche durch zu lange Einnahme-Pausen entstehen. Durch einen Aufstau der Giftstoffe können sich auf diese Weise Toxine in ungewollte Körperbereiche zurückstauen. Eine regelmäßige Einnahme der entgiftenden Substanzen trägt deshalb ganz wesentlich zur guten Verträglichkeit einer Schwermetall-Entgiftung bei. Wenn alle drei Phasen niedrig dosiert zugleich begonnen und entsprechend langsam gesteigert werden können Nebenwirkungen durch Rückvergiftung am effektivsten vermieden werden. Ein solcher Start mit niedriger Dosis kann bei Algen jedoch wegen der Doppelfunktion in Phase 1 und 2 problematisch sein, denn in niedriger Dosis kann es geschehen, dass Bindegewebe stärker als Darm aktiviert wird.

Darf der Körper entgiftet werden, wenn noch Schwermetalle im Zahnapparat vorhanden sind?

Sind noch nicht alle Zahnmaterialien entfernt, sollte eine hochdosierte Metall-Entgiftung vermieden werden. Im Gegensatz dazu sind kleine und gut verträgliche Mengen, die dafür aber regelmäßig über den Tag hinweg zum Einsatz kommen, unproblematisch.

Belastung der Nervenzellen bei der Entgiftung

Die ins Nervensystem eingelagerten Schwermetalle können mit Koriander (auch chinesische Petersilie genannt) mobilisiert werden. Koriander steigert die zelluläre Ausscheidung über die Zellmembran. Wenn noch Schwermetalle im Bindegewebe sind, können Rückvergiftungen auftreten: die Toxine werden nicht aus dem Körper transportiert, sondern werden in andere Kompartimente des Körpes verlagert. Besonders kritisch sind Umverteilungen in das Nervengewebe. Von dort aus lassen sich Toxine nur mit vermehrten Aufwand wieder mobilisieren. Wenn Gifte bei der Mobilisierung durch einen Rückstau umverlagert wurden, können Symptome wie

  • Schwindel,
  • Benommenheit
  • Übelkeit,
  • Nervenschmerzen
  • Kreislaufreaktionen

auftreten.

Ein sehr hochwertiges und zugleich preiswertes Kombinationspräparat ist beispielsweise Premiclean (feel-nature-concept). Hier sind alle Entgiftungsstufen kombiniert und gleichzeitig auch organunterstützende Inhaltsstoffe enthalten. Es empfiehlt sich, das Präparat niedrig dosiert mit einer Kapsel pro Tag zu beginnen und langsam auf die empfohlene Gesamtdosis von 6 Kapseln zu steigern. Auf diese Weise kann eine unkomplizierte und kontinuierliche Anwendung durchgeführt werden, ohne den Körper zu überlasten. Die Dosissteigerung wird an die Reaktionen des Körpers angepasst.

Zusätzliche Maßnahmen

Als wirkungsvolle Unterstützung können Sie

  • Heilerde, Zeolith, Kohlekompretten, Afa-Alge, Spirulina, Chlorella, 
  • schwefelhaltige Aminosäuren (Bärlauch, MSM),
  • Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Krillöl),
  • Kräuter wie Petersilie, Löwenzahn, Brennnessel (Stabilisierung der Entgiftungsorgane),
  • Schonkost mit Rote Beete, Tomate, Karotte, Broccoli, Sellerie (Darm und Stoffwechselentlastung)
  • Cayennepfeffer (Steigerung der Kapillardurchblutung)

einsetzen.

Folgende Organe werden gezielt gefördert

  • Darmfunktion - Heilerde, Kamille, Schafgarbe, Kümmel, natürliche Antibiotika in ätherischen Ölen (Knoblauch, Thymian, Olivenblattextrakt)
  • Nierenfunktion - Brennnessel, Petersilie und Sellerie
  • Leberfunktion  - Bärlauch, Afa-Alge und Löwenzahn

Verwandte Themen:

Quellen:

  • www.gesund-heilfasten.de
  • www.gesundheitsverband.net

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