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Neurostress

Fehlfunktionen messen und gezielt behandeln

Eine wachsende Zahl gesundheitlicher Störungen wie Leistungsabfall, innere Anspannung und Motivationsverlust kommen zustande durch Störungen von Gehirnbotenstoffen (Neurotransmittern). Durch eine gezielte Anhebung der passenden Kombination aus Aminosäuren und und Vitalstoffen können ein Mangel an beispielsweise Serotonin oder Dopamin audsgeglichen werden.

Was bedeutet Neurostress?

Stress wurde bereits um 1930 durch Hans Seyle geprägt. Stress beschreibt die Reaktion des Menschen auf zunehmenden Leistungsdruck. Stress hat sich seitdem zu einem populären Sammelbegriff für alle Arten von Überlastung, Hektik und Anspannung entwickelt.

Übelastungen aller Art zählen zu den Stress-Faktoren. Vor allem die Kombination der verschiedenen Einflüsse entscheidet, ob der Organismus zur Anpassung (Kompensation) fähig bleibt. Die Stärke und Dauer der kombinierten Stress-Faktoren sind dafür verantwortlich, schwere Krankheitsprozesse ausgelöst werden.

Nicht nur psychische oder berufliche Belastungen, sondern auch alle anderen Arten von Stress setzen im Menschen ein grundlegendes Anpassungsprogramm in Gang. Vorrang hat bei Stress immer das direkte Überleben des Organismus. Zu einem Problem wird es dann, wenn die Balance vom Parasympathikus dauerhaft in Richtung Sympathikus verschoben wird. Regeneration und Reparaturprozesse werden auf später veschoben. Dieser Stressmodus kann im Extremfall zu einem Abbau von Muskulatur und Organen und fortgesetzt zu Selbstverdauung von Organen führen, die nicht dem direkten Überleben dienen.

Laut WHO sieht sich fast die Hälfte der Bevölkerung moderner Industrienationen als überfordert, als „gestresst“ an. Stimmungslage, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Motivation und Lernen werden im Nervensystem funktionell durch die Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin reguliert.

Verschiedene Stress-Faktoren können den "Stressmodus" des Körpers aktivieren:

  • metabolischer Stress: falsche Ernährung, Mangel an Vitalstoffen, zu kalorienreich
  • physischer Stress: schwere körperliche Betätigung bei Arbeit oder Sport
  • chemischer/physikalischer Stress: Schadstoffe, Schwermetalle, Elektrosmog und Medikamente
  • sensorischer Stress: Lärmbelastung, Reizüberflutung, übermäßiger Video-/Medien-Konsum, Schlafmangel
  • mentaler Stress: wachsende berufliche Belastungen, hohe Arbeitsintensität bei fehlenden Regenerationsphasen
  • psychischer Stress wie familiäre Schicksalsschläge, soziale Vereinzelung, beruflicher Konkurrenzdruck, Partnerkonflikte, fehlende Anerkennung, Mobbing und Zukunftsängste
  • ganz besonders aber auch unterbewusster Stress in Form von nicht verarbeiteten toxischen Erinnerungen. Aus dem Unterbewußtsein gesteuert lassen sie Betroffene reale Situationen unangemessen empfinden und reagieren. So gehören Glaubenssätze, Vermeidungsstrategien ebenso wie PTBS (Posttraumatisches Belastungssyndrom) und frühkindliche Entwicklungstramata zu den machtvollen Saboteuren unserer Energiereserven.

Stress-Faktoren können verstärkt werden durch Krankheiten wie Darm-Erkrankunen, Toxinbelastungen oder Infektionen.

Stress-Faktoren jeglicher Art aktivieren ein körpereigenes Stressbewältigungsprogramm, welche aus hormonellen Komponenten (Stresshormonachse) und Komponenten des zentralen und autonomen Nervensystems (Serotonin, Noradrenalin, Dopamin, Adrenalin, GABA)bestehen.

Der Körper ist für die Bewältigung akuter Belastungen optimal ausgestattet. Anhaltender Stress bzw. das Zusammenwirken verschiedener Stress-Faktoren führen jedoch langfristig zu wachsenden gesundheitlichen Belastungen.

Gesundheitsstörungen durch Neurostress:

  • Leistungsabfall
  • Motivationsverlust
  • Konzentrationsschwäche
  • Unruhe, Gereitzheit
  • Ängste, Panik
  • Depressionen
  • Schlafprobleme
  • Tagesmüdigkeit
  • Hoher Blutdruck
  • Verdauungsstörungen (Reizdarm)
  • Suchtprobleme
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Nebennierenschwäche
  • Chronic Fatigue Syndrom (CFS)
  • Mitochondriopathie
  • Hormonstörungen
  • Burn-Out

Individuelle Faktoren und genetische Besonderheiten verstärken nicht selten die Auswirkungen chronischer Stressbelastungen. Bei Kindern werden immer häufiger Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ADHS), Asperger Syndrom und Autismus festgestellt. Frauen leiden häufiger unter Zyklusbeschwerden, prämenstruelle Beschwerden oder Menopausebeschwerden.

Die Veränderung der Lebensweise mit kontinuierlicher Reizüberflutung, falscher und zu energiereicher Ernährung, Bewegungsmangel und wachsender Belastung in Beruf, Schule und Freizeit führen zu immer häufigeren Stresssyndromen bis zum Burn-Out.

Wie kann man Neurostress und oxidativen Stress erkennen?

Die Folge davon sind

  • Leistungsschwäche
  • Antriebsschwäche
  • Unruhe
  • Essstörungen
  • Schlafprobleme
  • Ängste und Depressionen

Aber auch das Reizdarmsyndrom, Migräne, Übergewicht sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten können auf Neurotransmitter-Dysbalancen zurückzuführen sein. Durch eine Anpassung der Ernährung an Ihr genetisches Muster, eine auf Ihr Stoffwechsel abgestimmte Nahrungsergänzung sowie durch eine Optimierung Ihrer medikamentösen Therapie können Sie Ihr Wohlbefinden auf Dauer positiv beeinflussen.

Quellen: Neurolab