Unser vegetatives Nervensystem reagiert sehr sensibel auf alles, was wir essen. Besonders bei chronischer Erschöpfung, Entzündungen oder Verdauungsstörungen kann eine Mahlzeit den Körper spürbar belasten. Eine einfache Möglichkeit, dies zu beobachten, ist der Pulsvergleich vor und nach dem Essen.
Ein Anstieg von mehr als 10 Schlägen pro Minute kann ein Hinweis darauf sein, dass der Körper auf die Mahlzeit mit Stress reagiert – sei es wegen der Menge, der Zusammensetzung oder Unverträglichkeiten.
So funktioniert’s:
- Ruhepuls messen, am besten direkt vor dem Essen.
- Essen in Stichworten notieren (z. B. „Haferbrei mit Apfel & Nüssen“).
- Etwa 30–45 Minuten nach dem Essen erneut den Puls messen.
- Die Differenz ausrechnen: Puls nach dem Essen minus Puls vor dem Essen.
- Wiederhole das für verschiedene Mahlzeiten und beobachte Muster.
Pulsveränderung nach Mahlzeiten
Beobachte deinen Puls vor und nach dem Essen. Auffällige Anstiege oder Abfälle werden farblich markiert. Alle Eingaben werden automatisch gespeichert.